Energieausweis Energieausweis ■ ■ ■

Aussteller und Kosten

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) enthält detaillierte Vorschriften über die Mindestqualifikation für Aussteller von Energieausweisen. Für den Gebäudebestand gelten bundeseinheitliche Regeln, wobei zwischen Wohn- und Nichtwohngebäuden unterschieden wird. Für Energieausweise, die für den Neubau erstellt werden, kommen die entsprechenden landesrechtlichen Regelungen zum Tragen.

Wer einen Energieausweis ausstellen möchte, muss in der zentralen Aussteller-Datenbank der dena als Energieausweisaussteller gelistet sein.

Energieausweise müssen ab dem 1. Mai 2014 vom Aussteller registriert werden. Registrierstelle ist das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt). Die Registriernummer befindet sich auf jeder Seite des Energieausweises rechts oben. Neue Ausweise ohne Registriernummer werden als Ordnungswidrigkeit geahndet.

Bei den Kosten muss generell zwischen dem Energieausweis nach Verbrauch und Energieausweis nach Bedarf unterschieden werden.
Bei dem Energieverbrauchsausweis müssen lediglich Verbrauchsdaten und Daten zum Gebäude erfasst und eingegeben werden.
Bei dem Energiebedarfsausweis wird eine detaillierte Energiebilanz des Gebäudes berechnet, die den Wärmeschutz aller Bauteile (Kellerdecke, Wand, Fenster, Dach, usw.) sowie die Anlagentechnik (Heizung, Warmwasser, Lüftung) mit berücksichtigt. Hier richten sich die Kosten nach der Komplexität des Gebäudes und der vorhandenen Datenmenge. In beiden Fällen sollte ein Termin vor Ort erfolgen, damit seriöse Angaben zu möglichen Modernisierungsempfehlungen gemacht werden können.

►Der erstellte Energieausweis hat eine Gültigkeit von 10 Jahren.

Die häufigsten Fragen zum Energieausweis.